Pressemitteilung: Günstiges Anlageklima bleibt 2018 bestehen

Pressemitteilung -

Privatbank erwartet weder globalen Handelskrieg noch Eurokrise.

Frankfurt am Main, 12. Juni 2018 – Trotz der geopolitischen Unsicherheiten und der daraus resultierenden Tendenz zu volatileren Märkten geht die Bethmann Bank weiterhin von einem guten Anlageklima aus. In der aktuellen Anlagestrategie argumentiert die Privatbank, dass Aktien im zweiten Halbjahr 2018 weiterhin für steigende Portfolioerträge sorgen werden. Darüber hinaus empfiehlt die Bethmann Bank den allmählichen Aufbau von Anleihepositionen, bleibt jedoch in Bezug auf diese Anlageklasse noch vorsichtig.

Die Privatbank geht davon aus, dass die Weltwirtschaft dieses Jahr insgesamt um 3,9 % und 2019 mindestens um weitere 3,5 % wachsen wird. Eine Frage lautet jedoch, welche Auswirkungen die zunehmenden geopolitischen Unsicherheiten auf die Wachstumsrate haben könnten. So wird etwa auf die Einführung von Strafzöllen durch die USA Bezug genommen, die insbesondere auf chinesische Importe erhoben werden: Diese Entwicklung könnte einen großen Handelskrieg auslösen. Die Bethmann Bank ist jedoch der Meinung, dass es keine derartige Eskalation geben wird, da ein voll entfachter Handelskrieg weder den USA noch ihren Handelspartnern nützen würde. Ebenso wenig erwartet die Bank, dass die politischen Unruhen in Italien eine Eurokrise auslösen.


Stärkere Schwankungen

Unsicherheiten, wie etwa ein drohender Handelskrieg, greifen auf die Finanzmärkte über und die Bethmann Bank geht davon aus, dass die Aktienkurse auch weiterhin volatiler sein werden als im Jahr 2017. Wahrscheinlich wird der Markt mindestens bis Ende 2018 starke Schwankungen durchlaufen. Dennoch bleibt das Anlageklima günstig. Die Eigenkapitalrendite dürfte weiterhin deutlich höher ausfallen als die Erträge auf Spareinlagen und Staatsanleihen. Der Privatbank zufolge werden Aktien im zweiten Halbjahr 2018 nach wie vor der Antriebsfaktor für den Portfolioertrag sein, doch sollten die Anleger nicht gleich eine Verdopplung der Zahlen erwarten. Die regionalen Aussichten sind neutral, Aktien aus bestimmten Regionen werden also nicht bevorzugt. Auf Sektorebene wird Titeln aus den Bereichen Energie und langlebige Konsumgüter sowie aus der Industrie der Vorzug eingeräumt.


Markt setzt seinen Aufwärtstrend fort

Reinhard Pfingsten, Chief Investment Officer der Bethmann Bank, erläutert: „Seit dem Ende der Finanzkrise hat das Wirtschaftswachstum nach und nach immer mehr Fahrt aufgenommen. Mittlerweile hält es schon außerordentlich lange an und hat sich bei manchen Gelegenheiten als überraschend widerstandsfähig erwiesen. Die Wirtschaft befindet sich gerade jetzt in einer guten Lage. Wir erwarten anhaltendes Wachstum, was die Rentabilität der Unternehmen stärkt. Rentabilität ist ein wichtiger Faktor für die Entwicklung der Aktienmärkte. Daher meinen wir, dass der Markt seinen Aufwärtstrend wahrscheinlich fortsetzen wird. Die mit der Reduktion der Liquidität durch die Notenbanken einhergehende Normalisierung der Volatilität sehen wir als Chance.“


Staatsanleihen: Schrittweise Positionen aufbauen

Die Bethmann Bank empfiehlt den Anlegern, diese Phase zum allmählichen Neuaufbau ihrer Positionen in Staatsanleihen zu nutzen und so die Diversifikation breit angelegter Anlageportfolios zu verbessern. Die Privatbank hat bereits einen ersten Schritt in diese Richtung unternommen, bleibt jedoch zurzeit gegenüber der gesamten Anlageklasse der Anleihen noch vorsichtig. Sofern das Anleiheportfolio einen hohen Anteil an Unternehmensanleihen enthält, ist eine Streuung wichtig. Das Wirtschaftswachstum befindet sich in einer fortgeschritteneren Phase und die EZB wird ihre Käufe von Unternehmensanleihen nach und nach einstellen. Daher empfiehlt die Bethmann Bank, dass die Anleger eine Diversifikation durch die Aufstockung ihres internationalen Anleihenengagements in Betracht ziehen. Eine weitere Möglichkeit bieten Anleihesegmente mit abweichenden Risikomerkmalen, die dennoch positive Erträge versprechen.


Keine Zinserhöhung im Euroraum bis mindestens 2019

Reinhard Pfingsten fügt hinzu: „Angesichts des weltweiten Wirtschaftswachstums, der Prognosen für steigende Inflation und der beginnenden Normalisierung der Geldpolitik der Zentralbanken erwarten wir allgemein steigende Anleiherenditen. Der jüngste Renditerückgang auf die Staatsanleihen der europäischen Kernstaaten belegt jedoch, dass diese Entwicklung nicht geradlinig verlaufen wird. Unter dem Strich ist das Marktumfeld für Anleiheportfolios immer noch schwierig. Daher sind Beweglichkeit und Wachsamkeit wichtig. Wir empfehlen, jede Welle höherer Renditen zu nutzen, um die Anleihepositionen nach und nach aufzubauen. Diese Strategie trägt zur Wiederherstellung des herkömmlichen Schutzes und der Diversifikation bei, die Anleihen zu einem Portfolio beisteuern können.“


Über die Bethmann Bank – Echtes. Private. Banking. 
Gegründet 1712, ist die Bethmann Bank heute einer der TOP-3-Anbieter von Private Banking in Deutschland. Als größte echte Privatbank betreuen wir ausschließlich vermögende Privatkunden und Vermögensverwalter. Das Gesamtvolumen der verwalteten Vermögen liegt bei rund 38 Mrd. Euro. Die Bethmann Bank gehört zu ABN AMRO, einer der kapitalstärksten Banken Europas. Wir stehen, wie alle Mitglieder von ABN AMRO Private Banking, für individuelle Beratung ohne Fokus auf eigene Produkte. Unseren Kunden bieten wir klare, verständliche und nachhaltige Lösungen. Mit 12 Niederlassungen ist die Bethmann Bank in allen wichtigen Wirtschaftsregionen Deutschlands vertreten.

Mehr zum Thema

Diesen Artikel empfehlen

Jens Heinen, Leiter Unternehmenskommunikation und Marketing

Jens Heinen

Leiter Unternehmenskommunikation & Marketing/Pressesprecher

Bethmannstraße 7-9 
60311 Frankfurt am Main
jens.heinen@bethmannbank.de +49 69 2177-3233 +49 175 578 6549

Was können wir für Sie tun?

Kontaktieren Sie uns.

Unsere Telefonnummern

Berlin: +49 30 88461-0
Bremen: +49 421 64922-0
Dortmund: +49 231 5419-0
Düsseldorf: +49 211 8770-0 
Frankfurt: +49 69 2177-0
Hamburg: +49 40 30808-0
Hannover: +49 511 44988-0  
Köln: +49 221 1624-0 
Mannheim: +49 621 397245-0
München: +49 89 23699-0
Nürnberg: +49 911 234248-0
Stuttgart: +49 711 305843-0