Wochenkommentar: Märkte im Seitwärtstrend

Aktuelle Nachricht -

Nachdem die Wirtschaftsdaten seit einigen Monaten einen kontinuierlichen Zuwachs des weltweiten Wirtschaftswachstums signalisieren, sorgen sich die Investoren zunehmend vor Ereignissen, die das anhaltende Wachstum stören könnten.

Die Hauptsorge gilt der Inflation. Somit sind Mitteilungen und Maßnahmen der Zentralbanken für die Kapitalmärkte zu den am meisten beachteten und analysierten Ereignissen geworden.

In den USA haben einige Analysten der Sorge Ausdruck verliehen, die Federal Reserve könnte der Entwicklung hinterherlaufen, das heißt die steigende Inflation unterschätzen. Der Anstieg der Lohnkosten im Januar, der über den Erwartungen lag, hat diese Sorgen genährt. Die Folge ist eine erhöhte Unsicherheit mit Blick auf die Zahl der Zinserhöhungen in den USA, die dieses Jahr erfolgen könnten. Des Weiteren sind nach einer Rekordwoche bei der Versteigerung von Staatsanleihen durch die US-Regierung die Anleiherenditen entlang des gesamten Laufzeitspektrums gestiegen.

In Europa hat die Nominierung von Luis de Guindos als Vizepräsident der Europäischen Zentralbank zu einer Diskussion über einen möglicherweise restriktiveren Kurs der Zentralbank geführt. Er soll am 1. Juni Vítor Constâncio im EZB-Rat beerben. 

Zusätzlich läuft die Amtszeit von EZB-Präsident Mario Draghi am 31. Oktober 2019 aus, so dass Unsicherheit über den zukünftigen Grundton der Zentralbank herrscht …

 
Der vollständige Marktbericht steht unseren Kunden wöchentlich zur Verfügung. 


Foto: Jorg Hackemann / Shutterstock.com

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