Wochenkommentar: Ein erfolgreicher Start ins neue Jahr

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Das erfreuliche Investmentumfeld von 2017 bleibt uns zum Jahresbeginn 2018 erhalten. Die Aktienmärkte sind in der ersten Woche des Jahres gestiegen, denn die Investoren blicken zuversichtlich auf die neue Berichtssaison, die diese Woche beginnt.

Aktien-Update 

An den Aktienmärkten ist die erste Woche des Jahres positiv verlaufen. In den USA und in Europa legten die Leitindizes im Schnitt zwischen 2,0 % bis 3,0 % zu, ausgewählte Märkte, wie beispielsweise einige europäische Peripherieländer, zeigten sogar eine noch bessere Wertentwicklung. Ein starken Jahresauftakt verzeichneten auch die asiatischen Märkte. Insbesondere Japan stach mit Kurszuwächsen von über 4 % heraus. Insgesamt entwickelten sich zyklische Aktien am besten. So lagen Sektoren wie Grundstoffe, Energie, Technologie und der zyklische Konsum an der Spitze. Automobilaktien profitierten von guten US-Verkaufszahlen im Dezember, während Energieaktien der gestiegene Ölpreis zugutegekommen ist. 

Unternehmensnachrichten gibt es in der ersten Woche des Jahres traditionell kaum. Die Investoren warten auf die Berichtssaison für das vierte Quartal, die diese Woche beginnt; am Freitag legen amerikanische Banken ihre Zahlen vor. 

Zum Elektrobauer Tesla und zum Chiphersteller Intel gab es in der vergangenen Woche allerdings trotzdem relevante Nachrichten. Die Meldung, dass Intel-Prozessoren eine offene Flanke für Cyber-Angriffe bieten, ließ die Intel-Aktie 3 % sinken. Der Chiphersteller bestätigte die Sicherheitslücke und signalisierte, dass in Kooperation mit großen Softwareunternehmen und anderen Chipherstellern Abhilfemaßnahmen entwickelt werden. Tesla meldete für 2017 etwas mehr als 100.000 ausgelieferte Autos. Allerdings verließen im vierten Quartal nur 1550 Fahrzeuge des neuen Model 3 die Händler – weniger als erwartet. 


Anleihen-Update 

Die Rendite auf deutsche Staatsanleihen stieg im vergangenen Monat deutlich von rund 30 auf 45 Basispunkte. Das ist ein Anstieg vom unteren zum oberen Ende der Handelsspanne des vierten Quartals 2017. Eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) ist nicht in Sicht, da das Inflationsziel der Notenbank noch nicht erreicht wurde, wenngleich die Teuerung 2017 zugelegt hat. Die jüngsten Konjunkturindikatoren deuten darauf hin, dass Europa ein weiteres Jahr mit starkem Wachstum bevorsteht. Ein weiterer Anstieg der Inflationsraten erscheint daher möglich. 

 
Der vollständige Marktbericht steht unseren Kunden wöchentlich zur Verfügung. 


Foto: g0d4ather / Shutterstock.com

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